Reiseplanung
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Welche Kamera für die Reise? Vor- und Nachteile von Spiegelreflex-, Kompakt- und Systemkamera

Spätestens kurz vor der Reise kommt die Qual der Wahl: „welche Kamera sollte ich auf die Reise mitnehmen?“ Hier möchte ich Euch kurz Vor- und Nachteile der verschiedenen Kameratypen vorstellen und Empfehlungen zur geeigneten Reisekamera geben. Nicht, dass Ihr zu denjenigen gehört, die hinterher bereuen, keine Cam dabeigehabt zu haben ;-)

Kompaktkamera / „Digitalkamera“

Die Vorteile liegen auf der Hand: klein, günstig, unkompliziert. Kompaktkameras werden zudem immer besser und sind sicherlich die einfachste Möglichkeit, Erinnerungen fotografisch festzuhalten. Auch als „Zweitkamera“, um sicherzustellen, immer eine Kamera dabei zu haben oder für den Partner/die Partnerin, damit er/sie etwas zutun hat, würde sie sich sicherlich eignen. Was aber meiner Meinung nach das aller größte Manko an den einfachen Digitalkameras ist – was sich auch nie wesentlich verbessert hat – ist die Einschalt-Geschwindigkeit. Gerade auf Reisen sind es oft ungeplante Momente, die eingefangen werden sollen und eben nicht (nur) die netten Tafelrunden. Für mich spielt Zeit immer eine wichtige Rolle. Bei meiner Spiegelreflex kann ich mir sicher sein: vom Einschalten bis zum Abdrücken dauert es im besten Falle unter einer Sekunde. Das wäre bei den kleinen Kompaktkameras aber nur möglich, wenn man sie nicht ausschalten würde. Ergo: der Akku ist schnell leer. Auch wäre für mich das Fotografieren ohne Sucher ein absolutes No-Go. Es gibt aber ein Einsatzgebiet, in dem die Kompakte Digitalkamera auch für mich eine sinnvolle Ergänzung ist, nämlich als:

Unterwasserkamera

Viele Leute, auch Profis, vergessen die Unterwasserausrüstung, meiden das Mehrgewicht oder schrecken einfach vor den Kosten für ein gutes Unterwassergehäuse, passend zu ihrer Spiegelreflexkamera, zurück. Eine gute bis ca. 15 Meter wasserdichte Unterwasserkamera kostet deutlich unter 200 Euro. Die Ergebnisse vieler Unterwasserkameras sind auch über-wasser nicht schlecht, so dass sie eine Kompaktkamera ersetzen und eine System- oder Spiegelreflexkamera sinnvoll ergänzen können. Auch wenn Du eigentlich keinen Strandurlaub machen willst, sich deine Reisepläne aber dann doch ändern sollten, bleibst du mit einer Unterwassercam flexibel. Dem schlechten Gefühl, ein großes Case wochenlang umsonst mitgeschleppt zu haben, weil die Unterwasserwelt doch nicht so toll ist oder du sie gar nicht zu Gesicht bekommen hast, entgehst du damit auch noch.

Systemkamera

Spiegelreflexkamera

Über die Unterschiede zwischen Vollbild- und s.g. Crop-Kameras will ich an dieser Stelle nicht sprechen, weil es für mich bisher nicht in Frage kam, ohne besseres Theoriewissen ein Body für 1500 Euro aufwärts anzuschaffen.

Bildquellenangabe: www.augenkick-webdesign.de / pixelio.de

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